Standort- und Immobilienberatung

Potenziale erkennen. Perspektiven schaffen.

Standortentscheidungen im Handel werden komplexer

Bei der BBE bewerten wir Standorte, entwickeln und revitalisieren Handelsimmobilien und planen tragfähige Quartiers- und Nutzungskonzepte für Einzelhandel, gewerbliche Nutzungen und Sondernutzungen (Nicht-Wohnnutzungen) – von der ersten Standortfrage bis zur Umsetzung.

Relevanz: Jeder Standort hat andere Voraussetzungen

Eine verfügbare Fläche ist noch kein erfolgreicher Standort. Erst das Zusammenspiel von Nachfrage, Wettbewerb, Erreichbarkeit, Immobilie, Planungsrecht und Betreiberanforderungen zeigt, welche Nutzung an einem Ort tatsächlich funktionieren kann. 
+1% nachweislich Frequenzsteigerung dank BBE-Konzept

Was eine belastbare Standortentscheidung braucht, lässt sich nicht auf einen einzelnen Faktor reduzieren. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Standort, Markt, Immobilie und Nutzung. Die BBE Handelsberatung führt diese Perspektiven zusammen und macht sichtbar, welche Potenziale, Risiken und Voraussetzungen mit einem Standort verbunden sind. Grundlage der Analyse sind relevante Informationen zum Makro- und Mikrostandort, zum Wettbewerb, zum Einzugsgebiet, zur Immobilie, zur Kaufkraft und zum Umsatzpotenzial. 

Standortfragen

Der Ort gibt die Fragen vor

Jede belastbare Standortentscheidung beginnt mit den Fragen, die nur durch eine genaue Analyse des Ortes beantwortet werden können.

Die aktuellen Herausforderungen

Was kann der Standort leisten?
Einzugsgebiet, Nachfrage, Kaufkraft, Wettbewerb und Frequenz bestimmen das Marktpotenzial.
Welche Fläche passt?
Verkaufsfläche, Sortiment, Gebäude, Sichtbarkeit, Logistik und Stellplätze müssen zusammenpassen.
Welche Nutzung ist zulässig?
Bauplanungsrecht (BauGB, BauNVO), Landesplanerische Vorgaben (LEP), Zentrenstruktur (EHK) und städtebauliche Einordnung setzen den Rahmen.
Wer kann das Konzept betreiben?
Eine Nutzung muss zu den Anforderungen geeigneter Händler und Betreiber passen.
Welche Wirkung entsteht im Umfeld?
Neue Handels- und Gewerbenutzungen verändern Versorgung, Frequenz und Standortqualität.

Was ist Standortberatung im Handel?

Der Standort im Zusammenspiel

Lage und Umfeld

Worum geht es? Die Qualität eines Standorts ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Makro- und Mikrolage. Betrachtet werden die Erreichbarkeit, Sichtbarkeit und Frequenz ebenso wie die Nutzungen im direkten Umfeld und die Einbindung in den Stadt- und Wirtschaftsraum.

Warum ist das wichtig? Eine fundierte Einschätzung der Lagequalität macht Stärken und Einschränkungen sichtbar. Gleichzeitig zeigt sie die Potenziale auf, die sich daraus für die weitere Entwicklung des Standorts ergeben.

Markt und Nachfrage

Worum geht es? Die wirtschaftliche Tragfähigkeit eines Standorts hängt davon ab, welche Nachfrage er tatsächlich mobilisieren kann. Einzugsgebiet, Kaufkraft, Haushaltsstrukturen, Wettbewerb und Marktpotenzial zeigen, welche Zielgruppen erreichbar sind und welches Nachfragepotenzial zur Verfügung steht. 

Warum ist das wichtig? Eine fundierte Analyse schafft eine belastbare Grundlage für Umsatz- und Flächenprognosen. Auf dieser Basis lässt sich einschätzen, welche Nutzungen am Standort wirtschaftlich tragfähig sind und welche Größenordnung der Markt tatsächlich zulässt. 

Immobilie und Fläche

Worum geht es? Die Immobilie muss zu den Anforderungen der vorgesehenen Nutzung passen. Flächenzuschnitt, Funktionalität, Anlieferung, Stellplätze und Drittverwendungsfähigkeit bestimmen, welche Konzepte praktisch umgesetzt werden können und wo bauliche oder funktionale Grenzen bestehen. 

Warum ist das wichtig? Eine genaue Bewertung schafft Klarheit über die tatsächlichen Nutzungsmöglichkeiten der Immobilie. Notwendige Anpassungen werden frühzeitig erkennbar, und alternative Nutzungs- oder Flächenkonzepte können gezielt abgeleitet werden. 

Planung und Verträglichkeit

Worum geht es? Die Realisierbarkeit eines Vorhabens wird wesentlich durch die planerischen Rahmenbedingungen bestimmt. Bebauungsplan, Gebietstyp und Zentrenstruktur werden ebenso berücksichtigt wie mögliche städtebauliche Auswirkungen und die Verträglichkeit der geplanten Nutzung. 

Warum ist das wichtig? Eine frühzeitige Betrachtung schafft Sicherheit für den weiteren Genehmigungs- und Planungsprozess. Planungsrechtliche Chancen und mögliche Konflikte werden sichtbar und können in der Abstimmung mit Kommunen und weiteren Projektbeteiligten berücksichtigt werden. 

Nutzen und Betreiber

Worum geht es? Ein tragfähiges Konzept verbindet die Potenziale von Standort und Immobilie mit der passenden Nutzung. Sortimente, Betriebsformen, Nutzungsmixe und Betreiberansätze werden deshalb mit der vorhandenen Nachfrage und den konkreten Anforderungen potenzieller Betreiber zusammengeführt.

Warum ist das wichtig? So entsteht ein umsetzbares Nutzungskonzept, das zum Standort und zu seinen Zielgruppen passt. Räumliche und planerische Machbarkeit werden mit den Voraussetzungen für einen langfristig wirtschaftlichen Betrieb verbunden.

Quartiers- und Mixed-Use-Projekte

Worum geht es? Bei komplexen Projekten müssen die einzelnen Bausteine als Gesamtsystem funktionieren. Flächenzuschnitte, Sichtbarkeit, Frequenzen, Logistik, Umsatzpotenziale und Mieterträge werden gemeinsam mit Handel, Gastronomie, Dienstleistungen, Wohnen und weiteren Nutzungen betrachtet.

Warum ist das wichtig? Ein integriertes Gesamtkonzept stellt sicher, dass sich die unterschiedlichen Nutzungen sinnvoll ergänzen. Synergien und Frequenzen können gezielt genutzt werden und zur Attraktivität und Wirtschaftlichkeit des gesamten Projekts beitragen. 
"BBE hat uns geholfen, ein komplexes Immobilienprojekt strategisch aufzustellen. Die Kombination aus Handelsexpertise und immobilienwirtschaftlichem Know-how war genau das, was wir brauchten."
Michaela Pichlbauer, Rid-Stiftung

DER METHODISCHE ANSATZ

Wie aus Standortdaten eine belastbare Nutzung wird

Standort- und Immobilienprojekte werden in drei aufeinander aufbauenden Perspektiven betrachtet: Standortbild, Nutzungsszenario und Realisierung.
[01] Standortanalyse

Den Ort verstehen

Wir analysieren den Standort, sein Umfeld und das Einzugsgebiet. Dabei betrachten wir Kaufkraft, Wettbewerb, Frequenzen, die Immobilie sowie die planungsrechtlichen Rahmenbedingungen. Vor-Ort-Recherche und Datenanalyse werden miteinander verbunden, um die Standortqualität und die Entwicklungsperspektiven fundiert einzuschätzen.
Dabei klären wir, welches Einzugsgebiet tatsächlich erschlossen werden kann, wie groß das Marktpotenzial ist, welche Standortfaktoren positiv oder begrenzend wirken und welche Risiken berücksichtigt werden müssen.

Ihr Ergebnis

Sie erhalten eine belastbare Einschätzung der Standortqualität sowie eine klare Grundlage für die weitere Nutzungskonzeption und Entwicklung der Immobilie.

[02] Nutzungsszenario

Die passende Nutzung entwickeln

Auf Basis der Analyseergebnisse entwickeln wir realistische Szenarien für Verkaufsflächen, Sortimente, Handelsformate, Nahversorgung, Mixed-Use-Konzepte und Quartierszentren. Umsatzpotenziale, Betreiberanforderungen und Miettragfähigkeit werden dabei ganzheitlich betrachtet.
Mithilfe von Einzugsgebietsabgrenzung, Kaufkraftmodellierung, Wettbewerbsanalyse, Umsatzprognose sowie Best- und Worst-Case-Betrachtungen entsteht ein Nutzungskonzept, das optimal zum Standort, zur Immobilie und zum Umfeld passt.

Ihr Ergebnis

Sie erhalten ein fundiertes Nutzungskonzept, das die wirtschaftlichen Potenziale des Standorts berücksichtigt und eine belastbare Grundlage für die weitere Entwicklung der Immobilie schafft.

PRAXISBEISPIELE

Wie Standorberatung in der Praxis funktioniert

Beispiel
[  01  ]
Die folgenden Fallbeispiele zeigen, wie aus Standortdaten, Immobilienanforderungen und Nutzungsideen konkrete Lösungen entwickelt werden.

Gemeinsamer Erfolgsfaktor 

In allen Fällen war die Kombination aus fundierter Analyse, Umfangreichen Marktkenntnissen und professioneller Begleitung entscheidend für den Erfolg. 

Jetzt Kontakt aufnehmen

Repositionierung

[01]

Recklinghausen: Vom Warenhaus zum multifunktionalen MarktQuartier

Ausgangssituation: Schließung des Karstadt-Warenhauses 2016 in zentraler 1A-Lage am Recklinghäuser Marktplatz. Rund 30.000 m² großer Leerstand. Gesucht wurde eine wirtschaftlich tragfähige Nachnutzung, die zugleich neue Frequenz und Aufenthaltsqualität für die Innenstadt schafft.

Vorgehen:  Entwicklung eines Mixed-Use-Konzepts anstelle einer rein handelsbezogenen Nachnutzung. Gezielte Kombination von Einzelhandel und Nahversorgung mit Gastronomie, Hotel, Büro- und Praxisflächen, Servicewohnen und sozialer Infrastruktur. Gleichzeitig wurde die prägende Bestandsfassade weitgehend erhalten und das Gebäude durch Innenhof, Dachgarten und neue Gebäudeteile aufgewertet. 

Ergebnis: Revitalisierung des ehemaligen Warenhausstandortes zu einem multifunktionalen innerstädtischen Quartier. Heute vereint das MarktQuartier Nahversorgung, Gastronomie, medizinische Angebote, Hotel, Büros, Servicewohnen und eine Kita und setzt damit neue Nutzungs- und Frequenzimpulse für die Recklinghäuser Innenstadt.  

Erfolgsfaktoren: Nutzungsmischung statt monofunktionalem Einzelhandel, frequenzbringende Nutzungen und Nahversorgung im Erdgeschoss, Diversifizierung des wirtschaftlichen Risikos durch unterschiedliche Nutzungsarten, Erhalt und Aufwertung der stadtbildprägenden Bestandsimmobilie, Integration von Wohnen, Arbeiten, Versorgung und sozialer Infrastruktur, enge Abstimmung zwischen Projektentwicklung und Stadt, Hohe Aufenthaltsqualität durch Gastronomie, Innenhof, Dach- und Fassadenbegrünung.

Nutzungskonzept

[02]

Ehemalige Bayernkaserne und Bayernkaserne Ost: Handel im Quartier 

Ausgangssituation: Städtebaulicher Entwurf beinhaltet die Gestaltung eines ausgewiesenen Areals als neues Stadtquartier: Aufnahme von 6000 Wohneinheiten, Tragfähiges Quartierszentrum mit den Bereichen Dienstleistungen, Gastronomie, Einzelhandel. Anbindung an ÖPNV als weiterer Schwerpunkt sowie Errichtung von Bildungseinrichtungen 

Vorgehen: Umfassende Standort- und Marktanalyse unter Einbezug sozioökonomischer Daten, Wettbewerbsanalyse sowie Nachfrageanalyse durch interne Erhebungen und Berechnungen 

 

Ergebnis:  Entwicklung eines abgestimmten Versorgungs- und Nutzungskonzepts mit einer Konzentration frequenzstarker Angebote rund um den Stadtplatz. Hinzu kommen ergänzende Nutzungen entlang zentraler Quartiersachsen. Das Konzept bildet die Grundlage für die schrittweise Entwicklung der Versorgungsstrukturen im Quartier. 

Erfolgsfaktoren: Frühzeitige Integration der Handelsplanung in die Quartiersentwicklung, Konzentration frequenzstarker Nutzungen an zentralen Standorten, bedarfsgerechte Dimensionierung der Verkaufsflächen, Mischung aus Nahversorgung, Gastronomie und Dienstleistungen, Anpassung an den schrittweisen Einwohner- und Nachfragezuwachs 

Erweiterung

[03]

Nürnberg: Neuaufstellung und Erweiterung eines etablierten Nahversorgungsstandortes 

Ausgangssituation:  Geplante Neuaufstellung und Erweiterung des bestehenden Lidl-Marktes von rund 1.000 m² auf 2.000 m² Verkaufsfläche, planungsrechtliche Prüfung der lokalen Versorgungsfunktion und möglicher städtebaulicher Auswirkungen. 

Vorgehen: Analyse von Standort- und Wettbewerbssituation, Einzugsgebiet und Kaufkraftpotenzial, Vor-Ort-Erhebungen, Umsatzprognose sowie Bewertung der Umsatzumlenkungen und Genehmigungsfähigkeit 

 

Ergebnis: Nachweis einer weiterhin überwiegend lokalen Ausstrahlungskraft, Stärkung eines etablierten Nahversorgungsstandortes und belastbare Grundlage für das weitere Genehmigungsverfahren. 

Erfolgsfaktoren: Etablierter Nahversorgungsstandort, gute ÖPNV- und Pkw-Erreichbarkeit, hohes fußläufiges Nahpotenzial, klar abgegrenztes Einzugsgebiet, fundierte Wettbewerbs- und Kaufkraftanalyse, bedarfsgerechte Modernisierung des Marktformats. 

Innenstadtentwicklung

[04]

Dachau: Strategische Innenstadtentwicklung 

Ausgangssituation:  Zunehmende Leerstände in Altstadt und angrenzenden Handelslagen, räumliche Zersplitterung der Innenstadt und neue Herausforderungen für den stationären Einzelhandel. Gleichzeitig bestehen hohe Potenziale durch baukulturelles Erbe, Kaufkraft, Tourismus und einen breiten Nutzungsmix 

Vorgehen:  Analyse des IST-Zustands mittels SWOT-Analyse, Benchmarking mit fünf vergleichbaren Städten, 16 Interviews mit Händler*innen, Gastronom*innen, Dienstleister*innen und Immobilieneigentümer*innen sowie gemeinsamer Workshop mit relevanten Innenstadtakteuren. Darauf aufbauend Entwicklung eines übergeordneten Maßnahmenkatalogs. 

 

Ergebnis: Identifikation zentraler Handlungsfelder und Entwicklung konkreter Maßnahmen zur Belebung der Innenstadt, Stärkung von Handel und Gastronomie, Verbesserung von Aufenthaltsqualität und Vernetzung sowie zum Umgang mit Leerständen. 

Erfolgsfaktoren: Frühzeitige Einbindung lokaler Akteure, Verbindung von Datenanalyse und Praxiswissen, individuelle Betrachtung der unterschiedlichen Innenstadtlagen, Nutzung der hohen Kaufkraft- und Tourismuspotenziale, Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Stadt, Handel und Immobilieneigentümern, konkreter und umsetzungsorientierter Maßnahmenkatalog. 

Visions- und Masterplanentwicklung

[05]

Vision 2040 München: Strategische Weichenstellung für die Stadtentwicklung 

Ausgangssituation: Die Landeshauptstadt München stand vor der Frage, wie sich die Innenstadt unter dem Einfluss von Digitalisierung, Klimawandel und veränderten Mobilitätsmustern langfristig weiterentwickeln kann. 

Vorgehen: Durchführung von mehr als 1.500 Passantenbefragungen, Analyse von Frequenzen, Kaufkraftströmen und Nutzungsmixen sowie Entwicklung verschiedener Zukunftsszenarien. Darauf aufbauend wurden strategische Handlungsempfehlungen für Politik und Verwaltung entwickelt. 

Ergebnis: Eine datenbasierte Entscheidungsgrundlage für die Stadtentwicklung der kommenden 15 Jahre und konkrete Maßnahmenpakete zu Mobilität, Nutzungsmix und Flächenmanagement. 

Erfolgsfaktoren: Verknüpfung empirischer Daten mit langfristigen Zukunftsszenarien, klare Handlungsempfehlungen und Übersetzung der Analyse in konkrete Maßnahmen für die Stadtentwicklung. 

Datenbasis und Standortanalyse

[06]

IHK-Atlas Ruhrgebiet: Systematische Bewertung von Einzelhandelszentren 

Ausgangssituation: Für Ansiedlungsentscheidungen und die kommunale Stadtplanung fehlte eine einheitliche und vergleichbare Bewertung der Einzelhandelsstandorte im Ruhrgebiet. 

Vorgehen: Analyse von mehr als 50 Zentren anhand einheitlicher Kriterien. Betrachtet wurden unter anderem Sortimentsvielfalt, Frequenzen und Leerstand. Auf dieser Grundlage wurden Empfehlungen für Kommunen und die IHK entwickelt. 

Ergebnis: Ein systematisches Nachschlagewerk für Einzelhandelsansiedlungen im Ruhrgebiet, das von Kommunen, Projektentwicklern und Filialisten genutzt werden kann. 

Erfolgsfaktoren: Einheitliche Bewertungsmaßstäbe, flächendeckende Datenbasis und die Verbindung von Standortanalyse mit konkreten Empfehlungen für die weitere Entwicklung. 

Studie und Marktforschung

[07]

Vitale Innenstädte: Was macht Innenstädte zukunftsfähig? 

Ausgangssituation: Innenstädte stehen vor der Herausforderung, auf verändertes Kundenverhalten, sinkende Handelsbedeutung und neue Anforderungen an Nutzungsmix und Aufenthaltsqualität zu reagieren. 

Vorgehen: Durchführung empirischer Erhebungen in mehr als 20 deutschen Innenstädten, Identifikation erfolgreicher Praxisbeispiele und Entwicklung von Handlungsempfehlungen. Die Studie entstand in Zusammenarbeit mit dem IFH Köln. 

Ergebnis: Ein vielbeachtetes Whitepaper mit Erkenntnissen und Handlungsempfehlungen für die zukunftsfähige Entwicklung von Innenstädten. 

Erfolgsfaktoren: Vergleichbarkeit verschiedener Innenstadtlagen, Verbindung von empirischer Erhebung und Best-Practice-Analyse sowie Übertragung der Ergebnisse in konkrete Handlungsempfehlungen. 

FÜR WEN IST DER STANDORT ENTSCHEIDEND?

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Standort- und Immobilienberatung richtet sich an alle, die Flächen entwickeln, nutzen, bewerten oder verändern wollen.
Handelsunternehmen und Filialisten Ihre Fragen: Wo lohnt sich Expansion? Welche Standorte sind zukunftsfähig? Welche Flächen- und Umsatzpotenziale bestehen?

Relevante Themen: 

  • Standortbewertung 
  • Expansionsprüfung 
  • Umsatzprognose 
  • Filialnetzoptimierung 
  • Portfolio-Review 
  • Frequenzsteigerung 
  • Omnichannel-Konzepte 
  • Showroom-Konzepte 
  • Digitale Flagships 
  • Großflächiger Handel 
Immobilienwirtschaft und Investoren Ihre Fragen: Wie lässt sich eine Immobilie positionieren, nutzen oder weiterentwickeln?

Relevante Themen: 

  • Due Diligence 
  • Nutzungsszenarien 
  • Drittverwendungsfähigkeit 
  • Wirtschaftlichkeit 
  • Vermietung 
  • Revitalisierung 
  • Warenhausnachnutzung 
  • Leerstandsaktivierung 
  • Zwischennutzungen 
  • Ankermieter gewinnen 
  • Fördermittelprüfung 
Projektentwickler Ihre Fragen: Welche Nutzungen passen in das Quartier und sind für Betreiber tragfähig?

Relevante Themen: 

  • Einzelhandel 
  • Nahversorgung 
  • Nutzungsmix 
  • Flächendimensionierung 
  • Betreiberakquise 
  • B-Plan-Begleitung 
  • Ansiedlungsstrategien 
  • Flexible Teilflächen 
  • Erlebnisformate 
  • Frequenzbringer 
  • Großflächiger Handel 
  • Pop-up-Konzepte 
Kommunen und Stadtentwicklung Ihr Fragen: Wie lassen sich Versorgung sichern, Zentren stärken und Vorhaben einordnen?

Relevante Themen: 

  • Einzelhandels- und Zentrenkonzepte 
  • Auswirkungsanalysen 
  • Innenstadtentwicklung 
  • Leerstandsmanagement 
  • Bauleitplanung 
  • Frequenzsteigerung 
  • Ankermieter gewinnen 
  • Aufenthaltsqualität 
  • Nutzungsvielfalt 
  • Akteure vernetzen 
  • Beteiligungsformate 
  • Fördermittel  

EXPERTEN-INTERVIEW

5 Fragen an den erfahrenen Standortberater

Markus Wotruba, Leiter Standort- und Immobilienberatung München, BBE Handelsberatung GmbH
Markus Wotruba leitet die Standort- und Immobilienberatung bei der BBE Handelsberatung und begleitet Unternehmen und Kommunen in den Entscheidungsprozessen. Im Interview erklärt er, worauf es bei der Bewertung von Standorten, der Entwicklung von Handelsimmobilien und der Planung zukunftsfähiger Quartiere ankommt.
Frage [   01   ]
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Was sehen Sie bei einem Standort als Erstes?

Markus Wotruba:

“Ich sehe nicht nur die Adresse, sondern zuerst den Standort im Zusammenhang:

Wie wird er erreicht, wie sichtbar und frequentiert ist er, welche Wettbewerber liegen im Einzugsgebiet und wie fügt er sich in bestehende Nutzungen und Wegebeziehungen ein?

Welches Image verbinden die potenziellen Kunden mit der Lage?

Erst dieses Gesamtbild zeigt, welches Potenzial ein Standort tatsächlich hat. “

Wann ist ein Standort trotz guter Lage nicht tragfähig?

Markus Wotruba:

“Ein Standort kann trotz guter Lage scheitern, wenn Markt, Immobilie und Planungsrecht nicht zusammenpassen.

Eine hohe Nachfrage oder Frequenz reicht nicht aus, wenn die Fläche ungeeignet, die Nutzung nicht zulässig oder die Wirtschaftlichkeit durch Wettbewerb, Kosten, Erreichbarkeit, Stellplätze oder Betreiberanforderungen eingeschränkt ist.

Entscheidend ist daher nicht die Lage allein, sondern das Zusammenspiel von Nachfragepotenzial, Immobilienqualität, Betreiberanforderungen und planungsrechtlichen Rahmenbedingungen.“

Was macht ein gutes Quartierszentrum aus?

Markus Wotruba:

“Ein gutes Quartierszentrum deckt den Bedarf der Bewohner und schafft zugleich Gründe, länger zu bleiben.

Dafür müssen Nahversorgung, Dienstleistungen, Gastronomie und weitere Nutzungen sinnvoll kombiniert, räumlich gut angeordnet und auf die Größe des Quartiers abgestimmt werden.

Entscheidend sind außerdem gute Erreichbarkeit, Sichtbarkeit, funktionierende Anlieferung und Betreiber, die das Konzept wirtschaftlich tragen können. “

Woran erkennt man, ob aus einem Nutzungskonzept ein umsetzbares Projekt wird?

Markus Wotruba:

“Ein Nutzungskonzept wird zum umsetzbaren Projekt, wenn es nicht nur fachlich überzeugt, sondern auch genehmigungsfähig, wirtschaftlich und betreiberfähig ist.

Dafür müssen Flächen, Nutzung, Nachfrage, Umsatzpotenzial, Mietniveau, Planungsrecht und Umsetzungsschritte zusammenpassen.

Spätestens bei der Betreiberansprache zeigt sich, ob die Annahmen des Konzepts auch im Markt Bestand haben. “

Wie läuft eine Standort- oder Immobilienberatung bei der BBE konkret ab?

Markus Wotruba:

“Wir starten mit einem Erstgespräch, in dem wir die konkrete Fragestellung, den Entscheidungsbedarf und die vorhandenen Informationen klären. Auf dieser Basis schlagen wir ein passendes Vorgehen vor – von der Standortbewertung und Marktanalyse bis zur Entwicklung eines Nutzungskonzepts, einer Wirtschaftlichkeitsprüfung oder der planungsrechtlichen Einordnung. 

Anschließend werden die relevanten Daten erhoben und ausgewertet. Die Ergebnisse übersetzen wir in belastbare Szenarien und konkrete Empfehlungen. Wenn gewünscht, begleiten wir auch die nächsten Schritte – etwa die Abstimmung mit Kommune und Stadtplanung, die Betreiber- und Händleransprache, die Vermietung oder die weitere Projektentwicklung. 

Umfang, Zeitrahmen und Kosten richten sich nach der Aufgabenstellung, der Datenlage und der gewünschten Bearbeitungstiefe.”

Sie prüfen einen neuen Standort, entwickeln eine Handelsimmobilie oder planen ein Quartier? Wir unterstützen Sie bei der Einordnung Ihres Vorhabens und geben eine erste Einschätzung zu Potenzialen und nächsten Schritten.
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